Aktivitäten der Loge

Neben der geistigen Arbeit, in die wir neben kritischem und flexiblem Denken auch ideelle symbolische Tradition einfließen lassen, engagieren wir uns auch im humanitären Bereich und pflegen Geselligkeit und Humor.

Intellektueller Austausch innerhalb und außerhalb der Loge

Bei unseren Clubabenden am Freitagabend setzen wir uns mit einem breiten Themenspektrum auseinander. Die Vortragenden sind dabei unsere Mitglieder. Die anschließende Diskussion soll der Erweiterung der Perspektiven dienen. Einmal im Monat treffen wir uns zu rituellen Arbeiten. Ebenfalls etwa einmal im Monat ist ein Abend offen für unsere Partnerinnen und auch für interessierte Freunde.

Darüber hinaus laden wir auch regelmäßig externe Referent zu unseren Logenabenden am Freitag ein, die uns als Experten Themen aus ihrem Fachgebiet nahebringen und den Blick über den Tellerrand ermöglichen sollen.

Einige Themen der letzten Zeit:

  • Über den Umgang mit der Geschichte
  • Die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen –
    Corporate Social Responsibility in der Praxis eines High-Tech-Unternehmens
  • Mozart und Wagner aus freimaurerischer Sicht
  • Was Macht mit Menschen macht
  • Meine 25 Jahre als Freimaurer
  • Logenleben und Musik
  • Geheimnisse – ein soziales Phänomen
  • Aspekte der freimaurerischen Diskussionskultur

Einmal im Jahr veranstalten wir zusätzlich eine öffentliche Matinee, die sich Themen der Zeit widmet. In den letzten Jahren haben wir einige Veranstaltungen dem Problemkreis ‚Wege aus einer polarisierten Gesellschaft‘ gewidmet. Als Referenten konnten wir u.a. Prof. Julian Nida-Rümelin, Prof. Helmut Wilke und Prof. Armin Nassehi gewinnen. Seit zwei Jahren widmen wir uns dem Schwerpunkt ‚Auf der Suche nach dem rechten Maß.‘ Dabei haben wir uns bis jetzt mit den Themen ‚Naturgefahrenmanagement‘ und ‚Die Stadt der Zukunft‘ auseinandergesetzt.

Einige Themen unserer Sommer-Matinees:

  • Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz
    Prof. Dr. Heiko Beier, München

  • Wege aus einer polarisierten Gesellschaft
    Die philosophische Perspektive
    Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, München sprach über
    Die Realität des Risikos: Über den Umgang mit Gefahren
  • Wege aus einer polarisierten Gesellschaft.
    Die systemische Perspektive.
    Prof. em. Dr. Helmut Willke, Bielefeld sprach über
    Systemtheorie der kollektiven Intelligenz.
    Wie hängen Demokratiekrise und Klimawandel zusammen?
  • Wege aus einer polarisierten Gesellschaft.
    Prof. Dr. Armin Nassehi, München sprach darüber
    Wie demokratische Willensbildungsprozesse gestaltet werden sollten, um Selbstschädigungen der repräsentativen Demokratie zu verhindern

Zusätzlich organisieren wir regelmäßig weitere Aktivitäten, um über den Tellerrand zu blicken, uns karitativ zu betätigen und unterschiedliche Logen und Brüder kennenzulernen.

Humanitäres Engagement der  Loge

Unsere Loge engagiert sich karitativ in verschiedenen Bereichen. Die Hilfen reichen von der Unterstützung bei Einzelschicksalen über die Förderung von Organisationen bis hin zu ausgewählten Projekten. Als Münchner Loge konzentrieren wir unsere Förderung vor allem auf Projekte in der Stadt und im bayerischen Oberland. Zusätzlich engagieren wir uns auch gezielt bei Projekten im Ausland. Hier einige Beispiele:

Refugio München: Als Langzeitprojekt unterstützen wir Refugio München seit der Gründung vor zwei Jahrzehnten immer wieder mit Spenden. Refugio kümmert sich um Menschen, die aufgrund von Folter, politischer Verfolgung oder kriegerischen Konflikten ihr Herkunftsland verlassen mussten und in Deutschland im Exil leben. Häufig handelt es sich um psychisch traumatisierte Personen, auch Kinder, die dort eine qualifizierte Traumabehandlung erfahren.

Das Präventionsprojekt „Florika“: Engagement für den Schutz bulgarischer Roma-Mädchen vor sexueller Gewalt, Frauenhandel, Zwangsprostitution und Zwangsheiraten. Das Präventionsprojekt „Florika“ ermöglicht es seit Jahren, 9 – 16 jährigen Mädchen der Roma-Bevölkerung in und um Burgas, Bulgarien, dem Teufelskreis von Unwissenheit, Armut, Zwangsprostitution und Menschenhandel zu entfliehen. Wir fördern dort Schul- und Berufsausbildungen und tragen zur finanziellen Unabhängigkeit der Einrichtung bei.

Humanitärer Preis der südbayerischen Freimaurer
Die südbayerischen Freimaurer vergeben seit dem Jahr 2002 einen Preis für humanitäres Engagement. Die nichtfreimaurerischen Preisträger sollen dabei Geist und Ziele der Freimaurerei in der Praxis verwirklichen. Insbesondere sollen ihre Aktivitäten die Beziehungen der Menschen untereinander verbessern.

Zusätzlich suchen wir immer wieder ganz gezielt einzelne Projekte, die wir zumindest einmalig unterstützen. In den letzten Jahren waren dies u.a. die ‚Brücke im Oberland e.V.‘ (Landkreise Weilheim-Schongau, Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen) und die ‚Schlau-Schule‘ München

Lessing auf Reisen

Jedes Jahr, in der Regel im Herbst, besuchen Brüder unserer Loge samt Familienangehörigen eine andere Loge. Die zwei- bis dreitägigen Reisen führen uns an sehr unterschiedliche Orte – zum Beispiel nach Heidelberg oder Prag. Neben dem freimaurerischen Austausch stehen dabei auch stets Kultur- und Stadtbesichtigungen auf dem Programm.

Darüber hinaus besuchen einzelne Brüder oder kleine Gruppen andere Logen in München, Deutschland und dem Ausland.

Geselligkeit

Wir leben in unserer Loge die Geselligkeit, das ungezwungene Gespräch und das gemeinsame Essen und Trinken.